Wednesday, October 19, 2011

E.N.T.S.P.A.N.N.U.N.G.

Geht es perfekter? - 17.10.2011

Am Morgen nach Paolina widmeten sich Janis und ich nach dem Frühstück entspannt unserer weiteren Reiseplanung. Da unser Abflughafen Boston ist, mussten wir uns in südliche Richtung bewegen, aber da gibt es der Küste entlang so viele schöne Möglichkeiten. Ogunquit, ME, klang nett, also suchten wir über Tripadvisor ein B&B mit guten Kritiken und nicht zu überzogenen Preisen und fanden es im Scotch Hill Inn. Wir buchten telefonisch ein Zimmer und dann konnte es mit dem spontan geplanten Tagesprogramm weitergehen.

Da die Sonne von einem strahlend blauen Himmel schien, entschieden wir, noch ein paar Stunden in Camden zu bleiben. Zunächst ging es in den Camden State Park und hinauf auf den Battie Mountain. Der Blick über die Penobscott Bay, Camden und ins Landesinnere war wunderschön.

Dazu trafen wir dann noch zwei liebenswert verrückte Damen aus dem Süden, die auch auf Tour waren. Die eine hatte Höhenangst, wollte aber trotzdem unbedingt auf ein Foto auf dem Berg. Herrliche Vögel. Als wir von unseren weiteren Plänen berichteten, meinte sie, dass wir auf dem Weg ja auch an Kennebunkport vorbei kämen, wo der Präsident, Bush sr., sein Sommerhaus hätte. Sie legte großen Wert darauf, dass das nicht ihr Präsident gewesen sei, sondern der ihrer Freundin. Ok, hab´s verstanden und mag sie noch mehr.

Nach dem Berg wollte wir mehr, also Meer. Im Hafen wurden trotz Saisonende noch Touren auf zweimastigen Windjammern angeboten und weil Preis und Uhrzeit stimmten, gingen Janis und ich an Bord.

Einfach nur für zweieinhalb Stunden auf dem Meer sein... Dazu eine Bloody Shame, wie der Skipper die Virgin Mary nannte, weil ich der Fahrer des Tages war. Die Fahrt hat dafür gesorgt, dass Janis und ich jetzt eine noch gesündere Gesichtsfarbe haben.

Dann machten wir uns endlich auf den Weg nach Ogunquit, aber natürlich nicht direkt. Unterwegs hielt ich an einem kleinen verwunschenen Waldfriedhof an.

Und dann gab es da natürlich wieder einen Leuchtturm, dieses Mal das Pemaquid Lighthouse. Wenn ich mich richtig erinnere, ist dies der meistfotografierte Leuchtturm an der Küste von Maine. Ich kann das verstehen.

Leider hatte das legendäre Red´s Eats in Wiscasset, ME, schon geschlossen. Ob wegen Saisonende oder weil es schon nach 17 Uhr war, wissen wir nicht, jedenfalls konnten wir dort keine Lobster Roll essen.

Nach 20 Uhr kamen wir endlich im Scotch Hill Inn in Ogunquit, ME, an und es stellte sich heraus, dass wir mal wieder einen Glücksgriff gelandet hatten. Das Inn wird von zwei Michaels betrieben und der eine Michael, Big Michael, checkte uns nicht nur ein, sondern verbrachte eine Viertelstunde damit, uns ein Restaurant zu suchen, welches nicht nur offen war, was an einem Montag immer ein Problem ist, sondern auch noch Hummer auf der Karte hatte. Nachdem er endlich eines gefunden hatte, Barnacle Billy´s Etc., fuhr er uns auch noch hin, weil wir für diesen Tag genug vom Autofahren hatten. Er bot uns auch noch an, uns wieder abzuholen, was wir aber dankend ablehnten. Tat ganz gut, nach der Schlacht auf dem Tisch noch zu laufen. Und hier nun die Bilder von meinem Abendessen und mir.


It´s different, P-Town, MA - 18.10.2011

Am Vormittag planten wir den letzten Teil unserer Reise. Nach zweieinhalb Wochen war uns nach Entspannung, also erinnerten wir uns an eine unser frühen Ideen und beschlossen, die letzten drei Tage auf Cape Cod zu verbringen. Vorher spazierten wir noch ein wenig am Strand in Ogunquit.

Und ich fotografierte die Halloweendekorationen.


Wir machten einen äußerst enttäuschenden Zwischenstop in Salem, der so enttäuschend war, dass ich keine Bilder habe.

Und so sind wir nun in Provincetown, MA, auf Cape Cod und genießen einfach. Dieser kleine Freund bewacht unsere Badewanne mit Whirlpool. Er wird heute noch seinen Platz räumen müssen, hoffentlich ist er nicht wasserscheu.

No comments:

Post a Comment