Am Morgen nach Paolina widmeten sich Janis und ich nach dem Frühstück entspannt unserer weiteren Reiseplanung. Da unser Abflughafen Boston ist, mussten wir uns in südliche Richtung bewegen, aber da gibt es der Küste entlang so viele schöne Möglichkeiten. Ogunquit, ME, klang nett, also suchten wir über Tripadvisor ein B&B mit guten Kritiken und nicht zu überzogenen Preisen und fanden es im Scotch Hill Inn. Wir buchten telefonisch ein Zimmer und dann konnte es mit dem spontan geplanten Tagesprogramm weitergehen.
Da die Sonne von einem strahlend blauen Himmel schien, entschieden wir, noch ein paar Stunden in Camden zu bleiben. Zunächst ging es in den Camden State Park und hinauf auf den Battie Mountain. Der Blick über die Penobscott Bay, Camden und ins Landesinnere war wunderschön.
Nach dem Berg wollte wir mehr, also Meer. Im Hafen wurden trotz Saisonende noch Touren auf zweimastigen Windjammern angeboten und weil Preis und Uhrzeit stimmten, gingen Janis und ich an Bord.
Dann machten wir uns endlich auf den Weg nach Ogunquit, aber natürlich nicht direkt. Unterwegs hielt ich an einem kleinen verwunschenen Waldfriedhof an.
Nach 20 Uhr kamen wir endlich im Scotch Hill Inn in Ogunquit, ME, an und es stellte sich heraus, dass wir mal wieder einen Glücksgriff gelandet hatten. Das Inn wird von zwei Michaels betrieben und der eine Michael, Big Michael, checkte uns nicht nur ein, sondern verbrachte eine Viertelstunde damit, uns ein Restaurant zu suchen, welches nicht nur offen war, was an einem Montag immer ein Problem ist, sondern auch noch Hummer auf der Karte hatte. Nachdem er endlich eines gefunden hatte, Barnacle Billy´s Etc., fuhr er uns auch noch hin, weil wir für diesen Tag genug vom Autofahren hatten. Er bot uns auch noch an, uns wieder abzuholen, was wir aber dankend ablehnten. Tat ganz gut, nach der Schlacht auf dem Tisch noch zu laufen. Und hier nun die Bilder von meinem Abendessen und mir.
It´s different, P-Town, MA - 18.10.2011
Am Vormittag planten wir den letzten Teil unserer Reise. Nach zweieinhalb Wochen war uns nach Entspannung, also erinnerten wir uns an eine unser frühen Ideen und beschlossen, die letzten drei Tage auf Cape Cod zu verbringen. Vorher spazierten wir noch ein wenig am Strand in Ogunquit.
Wir machten einen äußerst enttäuschenden Zwischenstop in Salem, der so enttäuschend war, dass ich keine Bilder habe.
Und so sind wir nun in Provincetown, MA, auf Cape Cod und genießen einfach. Dieser kleine Freund bewacht unsere Badewanne mit Whirlpool. Er wird heute noch seinen Platz räumen müssen, hoffentlich ist er nicht wasserscheu.
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