Tuesday, August 30, 2016

Tag 3 - so langsam wird´s unheimlich oder, am Ende der Welt

Von Drangsnes ging es heute die Strandirküste weiter hoch nach Norden, nach Djupavik. Wer unsere heutigen Erlebnisse vergleichen möchte mit der gleichen Fahrt im letzten Jahr, hier ist der Eintrag.

Größter Unterschied war das Wetter. Wir hatten Sonne. Schon wieder. Und zweistellige Temperaturen. Auch schon wieder. So langsam wird´s uns unheimlich.

Das Hexerhaus sah heute so aus.


Der Berghang hinterm Hexerhaus war schneefrei.


 Außerdem gab´s jede Menge Blaubeeren.


 Und es schlich sich ein Fototroll ins Bild.


Die Fahrt nach Djupavik machte fast schon Spaß. Die Landschaft drumherum war wieder beeindruckend, dieses Mal konnte auch ich sie, trotz Fahrerei, fast genießen. Ein, zwei Fotostops mussten sein, ansonsten hatte der Mann natürlich den Vorteil, auch während der Fahrt Fotos zu machen.







 Angekommen in Djupavik, bezogen wir unser Zimmer für die kommenden zwei Nächte im Hotel, welches früher das Arbeiterinnenwohnheim war. Mit dünnen Wänden, wie ich gerade feststelle, im Nebenzimmer wird ordentlich gesägt. Die scheinen hier aber darauf eingestellt zu sein, in jedem Zimmer liegen Ohrstöpsel parat.

Jedenfalls, Ankunft in Djupavik. Die drei Wale (Minkwale) waren immer noch im Fjord, mein Fotoapparat zu dem Zeitpunkt aber im Auto. Eine der Hotelangestellten meinte auf meine Frage zu einer Wanderung, dass es rund ums Hotel eine ca einstündige Wanderung gebe. Da allerdings morgen das Wetter schlecht sein solle, würde sie uns empfehlen, hoch nach Krossnes zu fahren und dort eine Rundwanderung zu machen. Okay, machen wir gern, zumal wir sowieso endlich im Krossneslaug baden wollten.

Also, weiterere 30 km Schotterpiste später packten wir die Rucksäcke, zogen die Wanderstiefel über und marschierten los. Für die Rundwanderung würde die Zeit nicht reichen, ein Bad im Krossneslaug war zu verlockend, aber bis zum Nordostzipfel unterm Krossnesfjall sind wir gekommen. Und wurden mit einem Blick nach Hornstrandir belohnt.






Unmengen an Schafen gab es auch. Wie allerdings dieses Mutterschaf zu diesen Lämmern gekommen ist... Ich hätte in Bio besser aufpassen sollen.




Tja, und Krossneslaug war toll. Punkt. Janis hat Fotos.

Und der Abend in der Bucht vor Djupavik im Reykjarfjördur auch.

Und jetzt warten wir hier alle hibbelig darauf, ob sich tatsächlich Nordlichter zeigen. Wie gut, dass morgen das Wetter schlecht werden soll, können wir ausschlafen.

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